Vorurteile gegenüber Pflegekräfte

Es ist kein Geheimnis, dass der Pflegeberuf bemitleidet und nicht gut angesehen wird. Es ist ein typisches Klischee, dass  Pflegekräfte 8 Stunden am Tag nur mit Ausscheidungen der Patienten zutun haben”. Dieses Vorurteil hatte ich ebenfalls, aber dazu später mehr.

“Man verdient in der Pflege viel weniger als in anderen Berufen“ ist ebenfalls ein Vorurteil gegenüber dem Pflegeberuf, der so auch nicht ganz stimmt. Mit einem Einstiegsgehalt von bis zu 2.800€ brutto ist der Pflegeberuf, im Vergleich zum Automobilkaufmann/-frau 2.300€ brutto, ein Top-Einstiegsgehalt. Hinzu kommen noch Schicht-und Feiertagszuschläge.

Der Pflegeberuf ist heute einer der qualifiziertesten und verantwortungsvollsten Berufe in unserer Gesellschaft und bekommt langsam die mediale Aufmerksamkeit und Wichtigkeit.

Was hat mich eigentlich abgehalten in die Pflege zu gehen?

Wie oben erwähnt, wollte ich nichts mit der Ausscheidung fremder Menschen zu tun haben. Ich wollte nicht im Schichtdienst meinen Rücken “kaputt arbeiten”. Dass die Ausbildung zur Pflegefachkraft/ Gesundheitsexperten sehr anspruchsvoll ist war mir ebenfalls bekannt. Mich konnte niemand dazu überreden diesem Beruf auch nur eine Chance zu geben, bis ich schließlich genug von den monotonen Praktikumsstellen im Büro hatte. Ich entschied mich dann also dann doch freiwillig für ein 2-wöchiges Praktikum im Krankenhaus zu absolvieren und das in der Inneren Medizin, eines den anspruchsvollsten Fachbereichen von vielen. Als Praktikantin schaute ich den examinierten Pflegekräften bei der Arbeit zu und bemerkte relativ schnell, dass es mir ebenso Spaß macht, mit den Patienten zu kommunizieren und Ihnen zu sagen: “Ich bin für Sie da.”

Nach diesem Praktikum wurde mir klar, dass ich die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin (altes Krankenpflegegesetz) starten möchte.

Was motiviert mich die Ausbildung weiter zu führen?

Ich lerne in der Ausbildung nicht nur wie ich Medikamente verabreiche oder einen Patienten richtig wasche, sondern lerne außerdem die Anatomie des menschlichen Körpers. Wie fördere ich meine eigene Gesundheit, wie die meiner Patienten, wie entstehen Krankheiten und wie beugt man Krankheiten vor? All das gelernte theoretische Wissen kann ich dann anschließend in den Praxiseinsätzen am Patienten viel besser vertiefen und lernen. Ich erlebe wie Patienten in einer Akutsituation ins Krankenhaus kommen, mit einem meist schlechten Allgemeinzustand und kann den Patienten dann mit dem Wissen in der Grund- & Behandlungspflege im Genesungsprozess unterstützen.

Der Dank und die Anerkennung der Patienten bei der Entlassung zeigen mir jedes Mal aufs Neue, dass ich meine Arbeit richtig ausführe und auf dem richtigen Weg bin. Ich weiß ebenso, dass ich nach der Ausbildung viele offene Türen für Weiterbildungen im Betrieb habe z.B. Mit der Weiterbildung als Praxisanleiterin, Stationsleitung oder auch Hygienebeautragte.

Was mir jetzt am meisten gefällt…

Ich bekomme viel Rückmeldung und sehe, dass ich mich von meiner persönlichen weitergebildet habe. Ich bin viel offener, habe gelernt meine Stärken und Kompetenzen einzusetzen und weiß wie ich in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren kann.

Helfen kann dabei eine Schulung von Fabio D’Adamo, der dir zeigt, wie du deine Kompetenzen als Fachkraft richtig einsetzt und dadurch den Stress auf der Arbeit bewältigst.

Eines der vielen Dinge, die mir an diesem Beruf gefallen ist, dass Ich durch meine Ausbildung viele soziale Kontakte knüpfe. So führe ich mittlerweile in weiterführende Schulen (8.-10. Klasse) Aufklärungsunterricht über meinen Beruf. Ich nehme die Angst gegenüber dem Beruf ab, in dem ich über die Vorurteile, die ich teilweise selbst hatte aufkläre. Am Ende Ich übe mit den Schülern wie man die Vitalzeichen misst und was die Werte zu bedeuten haben. Dieses positive Feedback der Klassen gefällt mir besonders an meinem Beruf. Offen und auf Augenhöhe spreche ich mit den Schülern auch über den Arbeitsmarkt.

Die Pflege ist toll und in diesem Beruf kann jeder immer einen Arbeitsplatz finden.

– Saadet

 

Dieser Beitrag entstand in der Zusammenarbeit mit Saadet Cevik, die eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin macht. Sie bietet Aufklärungsunterricht in Schulen und ist eine motivierte Kraft im Gesundheitswesen. Danke.


Du bist Fachkraft und hast Interesse an einer Stress- und Strukturberatung? Dann kontaktiere mich per e-Mail für ein 15 minütiges online Kennenlerngespräch.

Wir analysieren gemeinsam deine Problemliste und schauen anschließend welche Methoden dir einen stressfreien Arbeitsalltag garantiere .

Ich freue mich auf das Kennenlernen!


Jetzt einen Termin für ein kostenloses B eratungsgespräch vereinbaren 

Weil Gesundheit an erster Stelle steht!

Dein Gesundheitsberater,
Fabio D‘Adamo

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Es ist kein Geheimnis, dass der Pflegeberuf bemitleidet und nicht gut angesehen wird. Es ist ein typisches Klischee, dass  Pflegekräfte 8 Stunden am Tag nur mit Ausscheidungen der Patienten zutun haben”. Dieses Vorurteil hatte ich ebenfalls, aber dazu später mehr.

“Man verdient in der Pflege viel weniger als in anderen Berufen“ ist ebenfalls ein Vorurteil gegenüber dem Pflegeberuf, der so auch nicht ganz stimmt. Mit einem Einstiegsgehalt von bis zu 2.800€ brutto ist der Pflegeberuf, im Vergleich zum Automobilkaufmann/-frau 2.300€ brutto, ein Top-Einstiegsgehalt. Hinzu kommen noch Schicht-und Feiertagszuschläge.

Der Pflegeberuf ist heute einer der qualifiziertesten und verantwortungsvollsten Berufe in unserer Gesellschaft und bekommt langsam die mediale Aufmerksamkeit und Wichtigkeit.

Was hat mich eigentlich abgehalten in die Pflege zu gehen?

Wie oben erwähnt, wollte ich nichts mit der Ausscheidung fremder Menschen zu tun haben. Ich wollte nicht im Schichtdienst meinen Rücken “kaputt arbeiten”. Dass die Ausbildung zur Pflegefachkraft/ Gesundheitsexperten sehr anspruchsvoll ist war mir ebenfalls bekannt. Mich konnte niemand dazu überreden diesem Beruf auch nur eine Chance zu geben, bis ich schließlich genug von den monotonen Praktikumsstellen im Büro hatte. Ich entschied mich dann also dann doch freiwillig für ein 2-wöchiges Praktikum im Krankenhaus zu absolvieren und das in der Inneren Medizin, eines den anspruchsvollsten Fachbereichen von vielen. Als Praktikantin schaute ich den examinierten Pflegekräften bei der Arbeit zu und bemerkte relativ schnell, dass es mir ebenso Spaß macht, mit den Patienten zu kommunizieren und Ihnen zu sagen: “Ich bin für Sie da.”

Nach diesem Praktikum wurde mir klar, dass ich die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin (altes Krankenpflegegesetz) starten möchte.

Was motiviert mich die Ausbildung weiter zu führen?

Ich lerne in der Ausbildung nicht nur wie ich Medikamente verabreiche oder einen Patienten richtig wasche, sondern lerne außerdem die Anatomie des menschlichen Körpers. Wie fördere ich meine eigene Gesundheit, wie die meiner Patienten, wie entstehen Krankheiten und wie beugt man Krankheiten vor? All das gelernte theoretische Wissen kann ich dann anschließend in den Praxiseinsätzen am Patienten viel besser vertiefen und lernen. Ich erlebe wie Patienten in einer Akutsituation ins Krankenhaus kommen, mit einem meist schlechten Allgemeinzustand und kann den Patienten dann mit dem Wissen in der Grund- & Behandlungspflege im Genesungsprozess unterstützen.

Der Dank und die Anerkennung der Patienten bei der Entlassung zeigen mir jedes Mal aufs Neue, dass ich meine Arbeit richtig ausführe und auf dem richtigen Weg bin. Ich weiß ebenso, dass ich nach der Ausbildung viele offene Türen für Weiterbildungen im Betrieb habe z.B. Mit der Weiterbildung als Praxisanleiterin, Stationsleitung oder auch Hygienebeautragte.

Was mir jetzt am meisten gefällt…

Ich bekomme viel Rückmeldung und sehe, dass ich mich von meiner persönlichen weitergebildet habe. Ich bin viel offener, habe gelernt meine Stärken und Kompetenzen einzusetzen und weiß wie ich in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren kann.

Helfen kann dabei eine Schulung von Fabio D’Adamo, der dir zeigt, wie du deine Kompetenzen als Fachkraft richtig einsetzt und dadurch den Stress auf der Arbeit bewältigst.

Eines der vielen Dinge, die mir an diesem Beruf gefallen ist, dass Ich durch meine Ausbildung viele soziale Kontakte knüpfe. So führe ich mittlerweile in weiterführende Schulen (8.-10. Klasse) Aufklärungsunterricht über meinen Beruf. Ich nehme die Angst gegenüber dem Beruf ab, in dem ich über die Vorurteile, die ich teilweise selbst hatte aufkläre. Am Ende Ich übe mit den Schülern wie man die Vitalzeichen misst und was die Werte zu bedeuten haben. Dieses positive Feedback der Klassen gefällt mir besonders an meinem Beruf. Offen und auf Augenhöhe spreche ich mit den Schülern auch über den Arbeitsmarkt.

Die Pflege ist toll und in diesem Beruf kann jeder immer einen Arbeitsplatz finden.

– Saadet

 

Dieser Beitrag entstand in der Zusammenarbeit mit Saadet Cevik, die eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin macht. Sie bietet Aufklärungsunterricht in Schulen und ist eine motivierte Kraft im Gesundheitswesen. Danke.


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