Wie dein Umfeld dein Stress beeinflusst

“Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du dich umgibst.”

Vielleicht hast du dieses Zitat schon einmal gehört. In diesem Beitrag soll es um die Auswirkungen deines Umfeldes in Bezug auf dein Stresspegel. Dein Umfeld beeinflusst deinen Stresspegel und kann es verschlimmern oder verbessern.

3 Beispiele, wie dein Umfeld deinen Stresspegel beeinflusst.

1. Dein Arbeitsplatz:

Die Zeit auf der Arbeit nimmt in unserem gesamten Leben genau so viel Zeit ein, wie Haushalt, Reisen, Computerspiele, Essen und Trinken. Es nimmt also einen großen Teil unserer Zeit, unserer Gedanken und unserer Energie in Anspruch.

Ist deine Arbeit demnach stressig, so hast du auch in deiner Energie einen Stressfaktor. Nimmst du die Arbeit und dessen Probleme auch noch mit nach Hause, so verdoppelst du diesen Stressfaktor zusätzlich, denn du verbringst deine freie Zeit damit über deine stressige und nervige Arbeit zu sprechen.

Das Ergebnis ist die Anhäufung deiner gestressten Gedanken. Daraufhin folgen Worte und Sätze, wie z.B. das Nörgeln über Kollegen und diese trägst du in dein Umfeld aus. Dein Freundes und Familienkreis reagiert zwangsläufig darauf, denn auf Aktion erfolgt immer Reaktion und so kommt es letztendlich, dass deine Bezugspersonen ebenfalls über negative Dinge sprechen. Der Kreis der negativen Bewertungen nimmt demnach in deinem Umfeld zu. Genau so kann es vorkommen, dass du in ein Umfeld mit negativen und nörgelnden Bewertungen hineingezogen wirst, weil sich dieses Muster bei einem Freund oder einem Familienangehörigen abspielt.

In Bezug auf meinen Arbeitsplatz habe ich bereits seit einigen Jahren ein Umfeld geschaffen, dass die Harmonie stimmt. Ich habe dabei darauf geachtet, dass die Wertschätzung untereinander vorhanden ist und die Kunden wie auch Kollegen respektvoll miteinander umgehen, denn ich kenne die Auswirkungen anhaltenden Stresses und habe mich dazu entschlossen diesen Stress nicht in meinem Leben zu akzeptieren.

2. Deine Freundschaften

Freunde sollen dich aufbauen, dir Freude bereiten und dir Kraft in schwierigen Zeiten geben. Dass das nicht immer der Fall ist, kennen wir nur zu gut.

Wertschätze in deinem Freundeskreis die Personen, die dir etwas geben, ohne etwas zu verlangen. Freunde sind wunderbar, um gemeinsame Erfolge zu feiern und Spaß zu haben. Was sollst du jedoch tun, wenn ein Freund gerade eine stressige Zeit hat? Kontakt abbrechen, nur weil es dich selbst stresst? Nein, natürlich nicht.

Freunde sind wie gesagt auch in schwierigen Lebensphasen da. Unterstütze deine Freunde auf positive Weise, in dem du sie auf positive Gedanken bringst. Du kannst auch etwas außerhalb der eigenen 4 Wände unternehmen und einfach die Welt erkunden.
Falls du merken solltest, dass deine Freunde die Zeit mit dir nicht genießen können und immer noch über Arbeit, Stress und Problemen reden, dann achte darauf, dass diese Emotionen dich nicht beeinflusse und nehme dich im härtesten Fall selbst in Schutz. Jeder hat hierfür seine eigene Toleranzgrenze. Eine gute Freundschaft profitiert davon, wenn dieses Thema offen angesprochen wird, denn manchmal fällt es deinem Freund selbst nicht auf. Gebe deinem Freund die Freiheit Dampf abzulassen, höre ihm zu bis der Gesprächsbedarf abflacht und schließe dann das Thema ab. Nutze die restliche Zeit mit deinem Freund, um etwas schönes zu machen oder über positive Dinge zu reden. So habt ihr die Möglichkeit über stressige Situationen zu reden, verharrt allerdings nicht in den emotionalen Zustand und könnt euch danach den schönen Dingen des Lebens widmen.

Personen die andauernd über Probleme reden tun dir nicht gut. Ist deine persönliche Toleranzgrenze überschritten, so nehme Abstand. Du brauchst hierfür kein schlechtes Gewissen zu haben, da du bereits viel Zeit in offene Gespräche geführt hast, die zu keiner Änderung führten. Du entscheidest, ob du dich an positive Dinge erfreust, oder dich von negativen Dingen herunterziehen lässt. Es muss nicht das Ende einer Freundschaft sein.
Du bist du es am Ende der entscheidet, ob du Stress in deinem Leben akzeptierst oder nicht.

3. Deine Familie

Die Familie kannst du dir bekanntlich nicht aussuchen. Trotzdem kannst du selbst entscheiden, wie viel Zeit du mit deiner Familie verbringen möchtest.

Die Familie ist etwas wunderbares, aber genau so wunderbar kann die Zeit alleine sein, ein gutes Buch zu lesen, Sport zu machen oder in sich im Wellness verwöhnen zu lassen. Die Zeit mit deiner Familie soll qualitativ sein und meistens wird sie das, wenn sich jeder wohl fühlt, jeder Kraft hat dem anderen zuzuhören und sich nicht gedrängt fühlt die Familie besuchen zu “müssen”.

Nehme dir Zeit für dich selbst und treffe dich mit deiner Familie, wie dein Gefühl es braucht. Auch wenn Familienangehörige dies möglicherweise anders sehen, kannst du auch mit ihnen offen darüber reden. Nur, weil du z.B. Deine Eltern nicht mehr jeden Tag besuchst, heißt es nicht, dass die Bindung schwächer wird. Es heißt nur, dass jeder sein eigenes Leben lebt und du für dich entscheidest was dir gut tut.

Letztendlich lässt sich sagen, dass die Zeit mit deinen Bezugspersonen auf dich abfärbt, auch wenn du es nicht möchtest. Gehen deine Freunde oft auf Partys und trinken Alkohol, so wirst auch du dies übernehmen. Gehen deine Freunde oft zum Sport, so wirst auch du dies häufiger tun.

Das Gute ist, du kannst dein Umfeld selbst beeinflussen. Hast du in deinem Freundeskreis zum Beispiel niemanden der Sport macht, möchtest aber selbst gerne unbedingt mit Sport beginnen, so melde dich in einem Fitnessstudio oder einem Verein an. Die Kurse dort bringen dich Gleichgesinnten näher und damit knüpfst du neue Kontakte und womöglich neue Freunde, die dein Umfeld im Positiven beeinflussen.

Höre mehr auf dein Bauchgefühl

Tu vermehrt Dinge die dein Stress reduzieren und umgebe dich mit Menschen, die deinen Stresspegel beruhigen. So hast du selbst in der Hand, wie viel Stress du in deinem Leben akzeptierst.

 

Dein Gesundheitsberater und Krankenpfleger,

Fabio D’Adamo

 

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