Berühren heisst verstehen

3 Tipps, um von deinen Patienten respektiert zu werden
Hektik zerstört den Beziehungsaufbau

In der heutigen Pflege findet die Initialberührung nur noch selten statt, dabei ist sie eines der Grundpfeiler der Kommunikation.

*Die Initialberührung ist eine Berührung mit der geschlossenen (professionellen) Hand, die an Schulter oder Oberarm erfolgt, während die Person mit Blickkontakt angesprochen wird.

Alles schnell erledigen ist die Devise und das auf Kosten der Menschlichkeit. Dass dabei der Patient kaum noch nach seinen Bedürfnissen gefragt wird und die Pflege einfach schnell erledigt wird kommt leider immer häufiger vor. Wie soll es auch anders sein, wenn ohnehin schon zu wenig Zeit für die Pflege herrscht?

3 Tipps, wie du von deinen Patienten für deine Haltung respektiert wirst:
1. Initialberührung

Eine achtsame und wertschätzende Berührungen führt zu einer besonderen Verbindung zu Menschen.

Stelle dir die Frage:
Welche Erfahrungen dein Gegenüber damit gemacht hat. Gute, liebevolle? Dann lässt er die Pflege eher zu. Oder doch schlechte, gar schmerzliche?

Besonders bei Patienten die des Öfteren in Krankenhäusern sind, die den hektischen Pflegealltag und der stumpfen Pflege nicht entkommen, werden diese Initalberührungen womöglich auch als störend empfunden.

Pflege ist mit enger körperlichen Nähe verbunden. In dem du Initialberührung mit Verständnis und Empathie anwendest kann dein Gegenüber das Gefühl von Vertrautheit entwickeln und versteht, dass in diesem Moment nur mit ihn gesprochen wird.

2. Ruhe vermitteln

Bei der Waschung macht es einen erheblichen Unterschied, ob schnell mal über den Rücken geschrubbt wird oder die Waschung mit Kommunikation und angepassten Druck stattfindet.
Beides dauert gleich lang, wenn man bedenkt, dass bei ersteres Wünsche nicht berücksichtigt und der Patient später erneut nach der Pflegekraft ruft.

Durch die Ruhe und das Eingehen beim gegenüber, fühlt sich der Patient verstanden und klingelt statt 3x nur 1x.
Die kurze Aufmerksamkeit stärkt das Wohlbefinden deines Patienten und du wirst dafür geschätzt werden.

3. Kommunikation ist das Wichtigste

Die Pflege lebt von der Kommunikation. Spreche daher mit deinen Patienten über die Maßnahmen die er wünscht und über die, die er tatsächlich braucht. Sorge für Struktur, sodass dein Patient versteht, dass er nicht immer die Aufmerksamkeit erhalten kann, doch in dem Moment, in dem sie bei ihm sind, er sie dennoch erhält. Kommuniziere darüber was er selbst kann, was er mag und was er lieber vermeidet und passe deine Pflege darauf an.

In dem du mit deinem Patienten redest, erhält er ein Verständnis von deiner Arbeit und respektiert dich für die individuelle Pflege.

 


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Dein Gesundheitsberater und Krankenpfleger,

Fabio D’Adamo

 

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