Glück – Freude und Lebensenergie

Glück (oder auch Ordnungstherapie genannt) meint die ausgewogene und natürliche Lebensführung, die hilfsbereit und mit sozialen Kontakten verknüpft ist.

Glück ist einfach – Glück ist, was uns guttut.

Doch was tut uns gut? Und wieso tun wir nicht das was uns guttut? Meist aus zeitlichen Gründen, häufiges Arbeiten, ausgelaugt, müde und erschöpft lieber auf dem Sofa Netflix schauen. Doch das raubt Lebensenergie.

Glück – Mehr Freude am Leben

Wie viel Energie und Zeit verbringen wir mit Tätigkeiten, die am nächsten Tag gleich wieder vergessen werden. Vor dem Fernseher zum Beispiel, nicht nur um eine Folge seiner Lieblingssendung zu schauen, sondern gleich Youtube und Netflix suchten, um die Zeit zu vertreiben. Zum Abschalten gelegentlich ist nichts einzuwenden, aber um die Zeit zu tot zu schlagen?

Um mehr Lebensfreude zu erhalten musst du dir deine Glücksmomente einplanen. Diese Momente sind es die du am Ende vom Leben hast.

  • Treffe dich mit Freunden
  • Gehe (mit jemanden zusammen) zum Sport
  • Lese
  • oder tu etwas, was du schon immer mal machen wolltest (z.B. Orte besichtigen, Reisen, einen Tanzkurs belegen,…)

„Glück vermehrt sich, wenn man es teilt und alles was man teilt verbindet.“

Wie soll ich meine Glücksmomente einplanen?

Zunächst einmal kommt dein Glück nicht von alleine. Du musst es anfordern. Plane also am Abend vorher, was du am nächsten Tag zutun hast (Beitrag zum erholsamen Schlaf findest du hier). Während du also fleißig all deine Erledigungen notierst und bemerkst, wie sehr du doch beschäftigt bist, notierst du dir ein Glücksmoment. Eine Aufgabe, Tätigkeit, Treffen, Aktivität, die dich glücklich macht und trägst sie in deine To-Do´s für den nächsten Tag. Denn wenn du es planst, weist du das an dem Tag, komme was wolle, trotzdem etwas Schönes auf dich wartet.

Quicktipp: Schreibe am Abend deine Freunde oder Familie an und verabrede dich mit Ihnen. So hast du eine Aktivität, die dich von deinem Alltag befreit und auf die du dich freuen kannst. Egal wie anstrengend deine Arbeit und Umfeld derzeit sein mag.

Ein weiterer Punkt, der unser Glück im Weg steht, ist die Angst. Die Angst lähmt uns und hält uns klein.

Was kannst du dagegen tun?

Du musst eins wissen: Du MUSST Garnichts. Du lebst zum Glück in einem Land, dessen Strukturen dich auffangen, wenn etwas nicht nach Plan verläuft und das sollte man Wertschätzen. Der Schlüssel, um Angst zu überwinden, ist Dankbarkeit. Seit Jahrhunderten wird es weitergegeben, doch durch den Alltag und der geringen Beachtung auf seine eigenen Bedürfnisse vergisst man das schnell.
Dankbarkeit ist der Schlüssel um Ängste zu überwinden.
Man kann dankbar für ein Dach über den Kopf sein, für die Familie die einem den Rücken stärkt, für Freunde die an schweren Tagen für einen da sind, aber auch einfach dafür Zwei gesunde Hände zu haben die man bewegen kann, laufen zu können, oder sehen zu können… Oft vergisst der Mensch in seiner hektischen Welt mit wie viel Glück er überströmt ist, im Vergleich zu dem Leid in anderen Ländern. Du entscheidest was Glück ist, indem du zulässt was dir guttut.

„Glück entsteht im Kopf, nicht durch Besitz.“

Was macht dir Spaß?

Horche auf dein Inneres. Gerade Sport und Bewegung sind besonders gut gegen Stress. Beim Wandern, Walking, Joggen und Schwimmen kann man hervorragend abschalten, aber auch beim Reiten, Tennis oder Golf kommt man runter. Auch wenn es kein Sport ist, finde ein Hobby, das dich begeistert und gehe dem nach, in dem du dir Zeit dafür konsequent einplanst. Nicht selten wirken sich Stress und übermäßige Belastung auf den gesunden Schlaf aus.

Lerne NEIN zu sagen!

Das kennst du sicher auch. Familie, Freunde, oder Kollegen bitten um Hilfe und du, so gutherzig wie du bist, stehst jederzeit zur Verfügung. Doch wer immer und überall mit Rat und Tat zur Seite steht, kommt selbst zu kurz. Lerne Nein zu sagen, um deinen Bedürfnissen nach zu Gehen.

„Nur, wenn es dir gut geht, kannst du anderen besser helfen.“

Lerne mit Sorgen umzugehen!

Rede mit einer Vertrauensperson. Jeder Mensch hat Phasen an denen es drunter und drüber geht. Hierbei brauchst du eine Vertrauensperson, Jemanden bei dem du deine Sorgen und deine Last aussprechen kannst. Suche die Person, wenn nötig auch häufiger auf. So lange wie es dir eben guttut.
Sorgen und Ängste zu erzählen oder aufzuschreiben, verschaffen dir einen Überblick darüber. Du siehst sie aus einer anderen Perspektive und kannst sogar Ratschläge erhalten, die dir im Umgang mit dem Problem weiterhelfen.

Schreibe dir deine Probleme auf. Oft quälen einem unzählige Gedanken. Schreibe Sie auf, sodass du Sie objektiv betrachten kannst. Sind wirklich alles Probleme? Wie viele Probleme sind es wirklich? Oft denken wir, dass wir unzählige ungelöste Probleme haben, sogenannte Gedankenknoten. Schreibe sie auf, habe sie vor Augen und gehe eins nach dem anderen durch. So schwirren Sie nicht im Kopf und bereiten keinen Kummer mehr.

“Wer aufschreibt, erlangt Klarheit.”

Denke an dein Zukunfts-Ich

Jeder hat Gewohnheiten und Verhaltensweisen die einem Unglücklich machen und doch bekommt man sie nicht los.
Stellt man sich die Fragen:
Mit welchen Nachteilen muss ich rechnen, wenn ich mich nicht ändere?
Welche Nachteile machen sich schon jetzt Bemerkbar, finanziell, seelisch, gesundheitlich?
Welche Ziele könnte ich noch erreichen, wenn ich mich heute tatsächlich ändere? Wie würde meine Familie, mein Freundeskreis darauf reagieren?
Um wie viel glücklicher könnte ich jetzt sein?
Bekommt man ein Gefühl der Veränderungslust. Versuche daher negative Verhaltensweisen gegen positive Verhaltensweisen eintauschen.

„Verhaltensweisen und Gefühle die wir nicht verstärken, werden sich irgendwann verlieren.“

Lebe dein Leben auf eine Weise, die viel Freude und sehr wenig Schmerz verursacht.
Schreibe dir eine Liste auf, was deine Laune verbessert. Nehme dir ruhig 5 Minuten und schreibe dir alles auf was dich glücklich macht.
Hast Du? Gut! Nun konzentrierst du dich jeden Tag auf eins dieser Punkte und auch immer, wenn du merkst, dass deine Laune sich verschlechtert. Mit dieser Liste hast du vor dir, was dich glücklich macht. Gehst du dem derzeit nach?
Plane deine Freuden! Entwickle einen Plan jeden Tag Freude zu haben und du erfährst automatisch mehr Glück in deinem Leben.

Interpretation deiner Lebenserfahrung – Wie du mit schlechten Erfahrungen umgehst

Es geschehen immer Dinge, egal ob positiv oder negativ. Wichtiger jedoch, als die Dinge die unvermeidlich geschehen, geschehen sind oder geschehen werden, ist vielmehr die Interpretation davon.
Eine Absage einer Stellenbeschreibung kann negativ interpretiert werden, in dem man sich nicht gut genug für die Stelle fühlt, oder positiv in den man sich sagt: „Wer meine Bewerbung nicht mag, passt sowieso nicht zu mir. Wieso also in einem Unternehmen arbeiten, der mich nicht mag. Ich suche mir lieber eine Stelle in der ich gefordert bin!“.

 4 TIPPS Wie du mit negativen Gefühlen umgehst
  1. Schaue dir deine Liste an. Was verbessert deine Laune? Tu eine Sache die auf der Liste steht, um deinen Gemütszustand zu heben.
  2. Schwäche Negative gefühle ab. Es gibt Freunde, die Worte nutzen wie: „Heute geht es mir sehr schlecht, ich habe so schlecht geschlafen, mein Nacken tut so weh:“ Fällt dir dazu jemanden ein?

„Man nimmt die Begriffe von Menschen auf, die einen umgeben und reagiert anschließend auch so darauf.“

Um negative Gefühle abzuschwächen, sind besonders die Worte wichtig die wir wählen. Nutze zum Beispiel Begriffe wie „ein wenig“, „ein bisschen“, „etwas“ – auch dann, wenn es nicht ganz der Wahrheit entspricht. Denn was geschieht dadurch? In dem du sagst: „Heute habe ich etwas schlecht geschlafen und habe ein wenig Nackenschmerzen“, schwächst du das negative Empfinden ab und bleibst weniger im Gedanken auf dieses negative Gefühl.

  1. Negativ Denker und Neider isolieren. Es gibt Leute in deinem Umfeld die dich Unterstützen, die dich zum Training motivieren, oder immer ein offenes Ohr für dich haben und es gibt Freunde, die chronisch genervt von der Arbeit und mit Ihrem Leben sind. Vermeide den Umgang mit Pessimisten. Du kennst ja das Sprichwort, du bist der Durchschnitt der 5 Menschen mit denen du dich Umgibst. Wenn dein Umfeld, pessimistisch und negativ ist, färbt es an dich ab. Falls das noch nicht der Fall ist, bedeutet es das es ungeheuer viel Kraft kostet diesem negativem Umfeld etwas positives einzubringen. Löse dich von den Altlasten. Organisiere dich mit Freunden positiver Natur, sie bringen Farbe und Freude in deinem Leben und führen dadurch auch zu mehr Lebensglück.
  2. Gefühle sind Signale. Ein weiterer Punkt negative Gefühle zu steuern ist sie nicht als Negativ zu interpretieren. Gefühle sind Signale, die dir der Körper gibt, um Veränderungen zu provozieren. Sehe sie daher auch als solche an, als Handlungsbedarfssignale.
    Angst, Wut, Enttäuschung, Überforderung, Einsamkeit. All das sind Signale, die dir aufzeigen, dass es so nicht weitergeht.
    Konzentriere dich auf deine innere Kraft. Auf Liebe, Fröhlichkeit, Dankbarkeit, an Freunde und Familie. Führe die oben beschriebenen Punkte „mit Freunden reden und Sorgen aufschreiben“ durch, um deine negativen Gefühle zu verstehen und zu verarbeiten.

Zu guter Letzt noch ein Rat: Der Mensch an sich ist darauf gepolt mehr dafür zutun, Schmerz zu vermeiden, als Freude zu erhalten. Durchbreche das Muster. Jeder ist in der Lage Glück und Freude in seinem Leben zu erhalten. Du musst es nur zulassen.

Daher, Plane und habe jeden Tag deine Freude!

 

Dein Gesundheitsberater und Krankenpfleger,

Fabio D’Adamo

 


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