Corona – Ein Rückblick wie alles begann

Die Corona-Zeit bringt das Gesundheitssystem völlig ins Wanken. Krankenhäuser bauen ihre Intensivbetten aus und Pflegedienste müssen Kundenabsagen wirtschaftlich standhalten.

In einem Interview mit Dennis Zöphel, alias Pflegetube haben wir gemeinsam die Herausforderungen des Gesundheitssystems in den letzten Monaten durchleuchtet.

Wie alles begann

Seit Mitte Februar ist die Corona-Krise auch in Deutschland angekommen. Pflegedienste und Krankenhäuser mussten in kürzester Zeit die Notfallpläne aktivieren, sowie Materialen wie Mundschutze, Handschuhe, Desinfektionsmittel und Schutzkittel organisieren. Spätestens seit März handeln Pflegekräfte in den Einrichtungen nach diesem Plan und nutzen bei der Versorgung  stets Mundschutz und Handschuhe. Die Hygieneauflagen wurden ambulant und stationär verstärkt und geschult.

Desinfektionsmittel: Die neue Goldwährung

Durch die steigende Nachfrage nach Hygieneartikel (Klopapier), ist auch die Nachfrage nach dem Desinfektionsmittel drastisch gestiegen. Die Angst an Corona infiziert zu werden hatte im April den Höhepunkt erreicht. Die Folge: In Krankenhäusern und Pflegediensten wurden Desinfektionsmittel zweckentfremdet und sogar entwendet. Die Pflegedienste waren von da an gezwungen die Materialien zu verschließen und die Ausgabe zu regulieren. Desinfektionsmittel wurden namentlich an Mitarbeiter verteilt und protokolliert, genau so wie Mundschutze.

Die Ruhe vor dem Sturm?

Heute sind die Quarantäne-Vorkehrungen gelockert. Familienmitglieder können nun häuslich wieder besucht werden. In Pflegeheimen ist dies noch nicht oder nur begrenzt möglich. Die Gefahr der Ansteckung ist noch allgegenwärtig. Es ist auch weiterhin ein schmaler Grad zwischen der Lockerung der sozialen Maßnahmen und der (steigenden) Infektionsrate.

Abstand halten, Hände Waschen, Mundschutz nutzen

Das oberste Ziel ist weiterhin, ein Kollabieren des Gesundheitssystems zu verhindern und dafür zu sorgen, dass das Triage-System nicht eintrifft. Hierbei ist es auch weiterhin notwendig die Neuinfektionsrate alle 2 – 4 Wochen zu ermitteln, um einen zu hohen Anstieg der Neuinfektionen zu unterbinden, die ansonsten zu einer Überlastung in Krankenhäusern führt.

Die Corona-Zeit hält weiter an. Für wie lange, kann keiner mit genauer Wahrscheinlichkeit sagen.

Die wichtigsten Maßnahmen und Informationen zu Corona findest du auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts.

Bleibt weiterhin gesund.
Weil Gesundheit an erster Stelle steht.

Dein Gesundheitsberater und Krankenpfleger,
Fabio D‘Adamo

 


Dein Pflegepersonal ist noch nicht in Punkto „Hygiene in Corona-Zeiten“ geschult? Dann kontaktiere mich hier, für ein kostenloses Gespräch und weiteren Anfragen zu Schulungen und Beratungen.

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