Bossing am Arbeitsplatz

Bossing am Arbeitsplatz ist in einer stressdominierten Branche immer häufiger der Fall. Doch was ist Bossing genau und wie erkenne ich es ?

Mobbing durch Vorgesetzte

Unter Bossing werden mobbingähnliche Handlung durch eine Führungskraft verstanden. Hierbei wird die Position ausgenutzt und Kollegen, sowie Angestellte schikanieren.

Die 4 Phasen des Mobbings

Phase 1: Negative Konfliktbearbeitung.

Kleine sporadische Angriffe des Täters, der diese nicht als Konflikt ansieht. Er testet allerdings wo seine Grenzen sind. Opfer nimmt dies einfach hin und „schluckt runter“.

Phase 2: Mobbing etabliert sich.

Das Schikanieren und Diskriminieren geht weiter. Das Oper ist öfter krank und zieht sich mehr vom Team zurück.

Phase 3: Rechts- und Machtübergriffe.

Mittäter (Kollegen) werden vom Täter angezogen, Keiner möchte mit dem Opfer arbeiten. Das Opfer bekommt psychosomatische Beschwerden.

Phase 4: Ausschluss.

Am Arbeitsplatz scheidet der Betroffene aus dem Unternehmen aus.

Mobbing als Krankheitsursache

Ein „Mobbingopfer“ zu sein ist mittlerweile als Krankheitsursache bekannt und ist außerdem im ICD Katalog aufgenommen.

„Per Definition muss beim Mobbing eine Systematik vorhanden sein (immerwiederkehrende Anfeindungen) die auch unterschwellig sein können. – Schikanierend und Diskriminierend.

Ursache im Keim ersticken

Hast du bereits Mobbing erlebt? Dann hast du sicher bemerkt, dass Mobbing immer schleichend stattfindet. Anfängliche Sticheleien entwickeln sich zu täglichen Kränkungen. Das schlägt auf das Selbstwertgefühl und die Krankheitstage häufen sich.

Diese 3 Tipps können helfen

1. Konfrontation: Die effektivste, aber auch die schwerste Methode Mobbing zu stoppen ist sich zu wehren. Setze dich Verbal zur Wehr und ziehe klare Grenzen: „Wie bitte? Das können sie auch respektvoll sagen!“. Eine weitere Möglichkeit wäre die Aussagen des Mobbers zu ignorieren, oder darüber zu lachen. Damit nimmst du ihm die Kraft und zeigst, dass du dich nicht entmutigen lässt.

Konfrontation klappt nur, wenn du ausreichend Selbstbewusstsein hast. Daher rate ich immer seinen Selbstwert zu stärken. Das kannst du tun in dem du Sport, Entspannungsübungen oder ein Hobby tust, das deinen Selbstwert aufbaut. Autosuggestionen wie „Ich bin genug“ und „Ich bin es wert“ stärken dein Denken über dich selbst. Falls Konfrontation zunächst nichts für dich ist, helfen dir womöglich die 2 nächsten Tipps.

2. Schreibe dir alles auf: Ein „Mobbingtagebuch“ ist enorm hilfreich, um dir einen Überblick des Psychoterrors zu verschaffen. Es ist zum einen wichtig, da du die Böswilligkeit festhältst und dadurch die Mobbing-Vorfälle auch belegen kannst, was gerade bei rechtlichen Fragen eine Unterstützung bietet. Zum anderen kannst du deine Reaktion darauf reflektieren. „Wie hätte ich antworten können?“, „Wie wirkt es auf meine Gesundheit und meinen Gefühlen“ und „Wer war alles beteiligt und wer hat zugesehen und nicht gehandelt?“

3. Einen loyalen Freund suchen: Suche dir Verbündete, die dir bei einem Mobbing-Vorfall den Rücken stärken. Ziehe außerdem den Firmeninterne Kollegen aus dem Betriebsrat, oder der Personalabteilung hinzu, um über deine Vorfälle zu sprechen.

Was als Führungskraft zu beachten ist

Kenne immer deine Zahlen, Daten und Fakten:

Hierunter fallen die Krankheitstage und Beschwerden deiner Mitarbeiter. Das sind alles Signale, dass im Team Konflikte herrschen.

Führe immer Einzelgespräche zu erst

Wenn Konflikte durch mangelnder Vorbereitung der Führungskraft sofort gemeinsam besprochen werden, kann es schnell nach hinten losgehen. Effektiver ist daher das Gespräch mit den einzelnen Personen zu führen. Die Folgen, die im gemeinsamen Gespräch anschließend entstehen können nämlich Schuldzuweisungen und weitere Mobbing-Attacken.

„Die Kollegin rennt bei jeder Kleinigkeit zur Leitung.“

„Die Kollegin ist so eine Mimose.“

Das gemeinsame Gespräch sollte erst gesucht werden, nachdem beide Parteien ihre Sichtweise unter 4 Augen äußern können. Dadurch hat die Leitung genug Informationen und Zeit, um sich auf das gemeinsame Gespräch vorbereiten und diesen lösungsorientiert in die richtige Richtung zu lenken.

~ Wenn du dich selbst zum Esel machst, dann ist immer jemand bereit, auf dir herumzureiten ~ {Bruce Lee}


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