Bewegung – Aktivität gegen niedere Gedanken

Jeder weiß es, doch keiner rafft sich auf, die Rede ist natürlich von Bewegung und Sport. Gerade in der Winterzeit fällt es einem schwer, den Schweinehund zu überwinden. Dabei ist den meisten klar, dass die Bewegungstherapie dazu beiträgt, das Herz-Kreislaufsystem zu stärken, die vegetativen Funktionen zu harmonisieren und die Psyche zu entspannen. Die Bewegungstherapie beinhaltet letztendlich nichts Weiteres als körperliche Bewegungen, sowie Massagetherapien.

„Aktivität gibt keinen Raum für niedere Gedanken und ist die Medizin gegen Zweifel – Roy Baumeister“

Hier nun die 7 Vorteile der körperlichen Bewegung auf einem Blick
  1. Heitere Stimmung
  2. Zufriedenheit und Glück
  3. Konzentration auf eine Sache (stärkt den Fokus)
  4. Verleiht Selbstbewusstsein und neuen Mut
  5. Mehr Leistungsbereitschaft (stärkt das Immunsystem)
  6. Besserer schlaf
  7. Sozial aktiver

1 • Wer meint, eine Heitere Stimmung entsteht zufällig, der täuscht sich. Die Stimmung ist maßgeblich durch unsere Hormone beeinflusst. Unser Gemüt richtet sich nämlich nach der Menge an Endorphine im Körper. Sie sorgen u.a. für das Glücksgefühl, daher auch der Name Glückshormon. Maßgebliche Glückshormone sind Serotonin, Endorphine und Noradrenalin und werden vom Gehirn aus ausgeschüttet. Sie wirken regulierend auf die Körpertemperatur und sorgen für gesteigerten Antrieb.
Die Körperliche Aktivität setzt genau hier an. Bewegung schüttet diese Endorphine aus, die dafür sorgen das wir uns wohl fühlen und eine heitere Stimmung haben.
Es ist für unser Wohlbefinden verantwortlich.

„Unser Glücksgefühl entsteht in unserem Gehirn und ist nicht abhängig von Besitz.“

2 • Zu wenig von diesen Endorphinen führt also zu dem Gegenteil heiterer Stimmung, nämlich zu Ängsten und schlechter Laune oder Depressionen.
Sport hat einen stimmungshebenden Effekt. Infolgedessen sollte man dem folgenden Rat beherzigen: Bevor Sie beim Arzt Antidepressiva verschrieben bekommen, sollten sie regelmäßig Sport betreiben und diesem eine Chance geben.
Es existieren Vergleiche zu Antidepressiva Vs Sport:
Lebenszufriedenheit und gesundheitliches Verhalten und sportlichen Betätigung hängen demnach zusammen. Personen, die sich wenig Bewegen, äußeren Unzufriedenheit aus. Im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen, Migräne, Aggressivität und Selbstmordgedanken können ein Mangel An Glückshormone (Endorphine, Serotonin,..) die Ursache sein. Es ist daher besonders wichtig, dass diese Glückshormone immer ausreichend und vorhanden sind. Sofern gewissermaßen genügend Glückshormone in unserem Körper vorhanden ist, dämpft es die Hormone, die unter anderem für Stress verantwortlich sind: Cortisol, Adrenalin. Und das macht uns ruhiger und gelassener.

Endorphinbooster durch Bewegung.
Serotoninbooster durch Sonnenlicht.

Sonnenlicht auf unser Körper wirkt und wie es unser Wohlbefinden fördert, findest du hier.

3 • Der Fokus auf die sportliche Aktivität verdrängt negative Gedanken und wandelt deine Energie auf eine positive Art um. Sie gibt keinen Raum für niedere Gedanken und ist die Medizin gegen Zweifel. Gerade bei depressiv verstimmten Personen ist eine Bewegungstherapie unter Aufsicht das Mittel zur Wahl. Studien die Lebensfreude mit körperlichen Aktivität und gesundheitlichen Verhalten verglichen, belegen das.

4 • Durch Bewegung werden Fette verbrannt, die sich durch den Bewegungsmangel als Fettpolster speichern. Nicht nur durch Sport, sondern auch schon lange Spaziergänge sind bereits in einem gesunden Maß anstrengend. Die Auseinandersetzung mit körperlicher Aktivität und dessen regelmäßigen Durchführung machen sich auch mit dem Blick in den Spiegel bemerkbar. Es macht glücklich, zu sehen, dass die Disziplin sich täglich zu bewegen Früchte trägt. Ab hier beginnt das Wohlfühlen, in der eigenen Haut. Dieses Wohlfühlen führt zur Selbst Konfidenz, die Fähigkeit auf sich selbst zu hören und Mut gibt, sein eigenes Selbst zu präsentieren.

5 • Winterzeit ist Erkältungszeit. Nun ja, die Körpersysteme funktionieren richtig, wenn sie ausreichend belastet werden. Bei zu wenig Belastung und das vor allem im Winter,  fangen Abbauprozesse statt.

Was geschieht mit unserem Körper bei Bewegung?

Der Organismus wird durch Bewegung bis ins Kleinste mit Blut und Sauerstoff versorgt, was zur Versorgung einzelner Zellen führt.
Das allein, würde 40 % an Herzkreislauferkrankungen verhindern und ist daher die wesentlichste gesundheitsfördernde Maßnahme.
Zusätzlich spricht man darüber, dass durch Bewegung Demenz vorgebeugt werden kann, da einige Demenz-Erkrankungen auf verminderte Durchblutung und Versorgung bestimmter Gehirnareale zurückzuführen ist.
Mangelnde Bewegung hingegen führt wie erwähnt zu Abbauprozesse, da unbeanspruchte Zellen nicht zu genüge versorgt und somit absterben. Der Blutkreislauf transportiert Sauerstoff, Kohlendioxid, Nährstoffe, Hormone und Antikörper des Immunsystems. Durch die gesteigerte Sauerstoffversorgung und das Produzieren von Endorphine wird Stress, also Cortison abgebaut.
Cortisol ist verantwortlich für den Proteinabbau in der Muskulatur, Haut und im Fettgewebe. Es hat langfristig Wirkung auf das Immunsystem, wirkt demnach immunsuppressiv, was auf einer Hemmung der Abwehrzellen zurückzuführen ist.

Durch Bewegung fühlst du dich wacher, vitaler und leistungsbereiter.

„Was genetisch im Körper verankert ist, kann man nicht einfach weglassen und ist daher nicht ersetzbar durch moderne Medizin.“

6 • Sich abends nach dem Sport, warm geduscht ins Bett kuscheln. Es gibt nichts Schöneres. Dieses wohlige Gefühl kommt nicht von Ungefähr. Die Kombination aus Anstrengung und Bewältigung, mit der Entspannung der warmen dusche lässt abends deine negativen Gedanken verschwinden. Gedankt sei den ausgeschütteten Endorphinen, die das Cortisol so weit unterdrücken, um einfach nur Platz für Erholung zu schaffen. Und auch, wenn es zeitlich mal nicht zum Sport am Abend reicht, ein langer Spaziergang am Abend (vielleicht auch mit seinem Partner) lassen Gedankenknoten befreien und das fördert den erholsamen Schlaf.

7 • Sport funktioniert nur, wenn du es selber tust. Indem du nun Sport mit den ganzen positiven Vorteilen assoziierst, schaffe dir ein Ziel. Ob es nun 10.000 Schritte am Tag, oder 3x die Woche Sport ist. Versuche es mit einer positiven Gefühlslage zu schmücken. Verknüpfe es, in dem du deine Aktivität mit Freunden teilst, suche dir Menschen, die Sport in Ihr Leben integriert haben. Tu Dinge, die du gerne machst, um dein Leben glücklicher zu machen.

Denn hier kommt die gute Nachricht: Du brauchst keine überwältigenden Ziele. Es reicht aus anfangs kleine Hügel zu erklingen. Also dich so viel zu bewegen, wie du es für richtig hältst. Wichtig hier: Mit Regelmäßigkeit.

„Der Fortschritt kommt durch Regelmäßigkeit von selbst“


Was kann ich nun von Bewegung behaupten?

Meiner Meinung nach liegt die Schwierigkeit darin, dass das Leben heute sehr gemütlich geworden ist. Einkäufe lassen sich online erledigen, mit Freunden plaudern kann man ja auch über WhatsApp und Sport? Nun ja, ich kann doch mit Freunden online zocken.
Doch hierbei, finde ich, gibt es einen entscheidennden Denkfehler: Bewegung als Anstrengung zu sehen.
Bewegung sollte nicht als Anstrengung sein, das ist nämlich die typische negative Assoziation. Bewegung ist Freiheit. Die Möglichkeit zu haben sich beschwerdefrei und ohne Schmerzen zu bewegen, das Selbstwertgefühl zu steigern mit dem Blick in den Spiegel und zu sagen „ja, ich sehe gut aus“, die Abhängigkeit von Medikamenten in Zukunft zu verhindern, die Stimmung positiv, statt negativ und traurig zu haben und mehr Lebensfreude zu spüren und es dadurch mehr genießen.

Denn nur, wenn es dir gut geht, kannst du anderen besser helfen. Sei es familiär, beruflich oder aus eigenem Antrieb.

Wie setzt du Bewegung im Alltag um?

Das wichtigste ist definitiv eine Gewohnheit aufzubauen. Die Gewohnheit lässt etwas Teil von deinem Leben werden und bringt dich in dieser Tätigkeit auch zwangsläufig voran.

So planst du deinen Einstieg:

  • Schaffe eine Infastruktur, also baue dir einen Freundeskreis (oder auch nur einen Freund) auf, der mit dir deine sportliche Aktivität teilt.
  • Mache dir dein Ziel emotional reizvoll, sage dir, wenn ich diese Kilos runter habe, kann ich endlich das anziehen, oder, wenn ich solche Muskeln aufgebaut habe, dann fühle ich mich wohl.
  • Sei erstrebenswert, heißt so viel wie, setze dir ein Ziel und arbeite regelmäßig dran. Früher oder später erreichst du es und dein Bestreben nach einem größeren Ziel wird folgen. Eine positive Aufwärtsspirale beginnt.

 

Hier nun noch einen letzten Tipp von mir:
Mache alles mit der richtigen Dosierung am richtigen Zeitpunkt. Eine extreme Belastungen muss nicht sein. Eine zu hohe Belastung, vor allem bei Nicht-Vorbereitenden (Beginnern) führt in jedem Sport zu Verletzungen. Daher klein Anfangen, das Ziel erreichen und das nächst höhere Ziel setzen.

In diesem Sinne,
Viel Erfolg und Spaß bei der Umsetzung.

Weil Gesundheit an erster Stelle steht.

 

Dein Gesundheitsberater und Krankenpfleger,

Fabio D’Adamo

 


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