Warum wir häufiger Allergien ausgesetzt sind

Allergene im Haushalt

Kommt es auch Ihnen so vor das sich immer mehr Unverträglichkeiten und Allergien entwickeln? Und ja es stimmt, Allergien haben in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Doch wie kommt es zu der überempfindlichen Reaktion unseres Körpers und wie nehmen wir diese auf?

Es gibt 4 Möglichkeiten, wie wir mit Allergene in Kontakt treten:
1. Inhalation über die Luft. Über Gräser- oder Birkenpollen die wir inhalieren schwellen die Schleimhäute an. Die Reaktion: Schnupfen, verstopfte Nasen und tränende Augen.
2. Aufnahme über Nahrungsunverträglichkeiten, wie Nüsse, Äpfel, aber auch Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel. Unser Körper reagiert bei Unverträglichkeit gewisser Nahrung mit Übelkeit, Rötungen, Durchfällen und Schwellungen.
3. Über Kontakt mit der Haut, zum Beispiel bei Nickel. Die Reaktion: Rötung der jeweiligen Berührungsstelle, brennendes oder juckendes Gefühl und die Ausbildung von Quaddeln und Pickeln.
4. Über das Blut, zum Beispiel durch Insektenstiche, Bisse, Medikamente oder Kontrastmittel. Diese haben unterschiedliche Reaktionen zufolge.

Einer der Hauprgründe für Allergien ist jedoch die steigende Belastung der Allergene in der Wohnung (durch Milben, Schimmelpilze, Tierhaaren und Pollen), worum es auch in diesem Artikel speziell gehen soll. Sie erzeugen allergische Reaktionen wie Asthma, Heuschnupfen, aber auch Migräne oder Neurodermitis.

Allergene im Fokus:

Hausstaubmilben: Sie fühlen sich in feuchten warmen Klima und in dunklen Räumen wohl.
Wo finden wir sie am häufigsten?
Im Schlafbereich: Bettdecken, Matzratzen, Kopfkissen, aber auch in Stofftieren und Teppichen.
Sie ernähren sich durch Hautschuppen, Pilzen und Federn. Da der Mensch am Tag 1,5 Gramm Hautschuppen verliert und die Milben sich davon ernähren, sind Sie so in jedem Haushalt zu finden.

Eine allergische Reaktion lösen Sie jedoch erst ab 500 Milben pro Gramm aus.

Was heißt das?
Durch den natürlichen Verlust von Hautschuppen und somit Hausstaub, steigt auch die Anzahl an Milben im Haushalt. Durch regelmäßiges Staubwischen, Staubsaugen und reinigen von G

ardinen, Vorhängen, Bettdecken, Teppichen, sowie Teppichböden lassen sich die Anzahl der Milben minimieren, da Sie so weniger Nahrung und zugleich Überlebenschancen haben. Milben sind nichts gefährliches, lösen aber ab einer gewissen Menge allergische Reaktionen wie Atemschwierigkeiten hervor.


Tierallergene: Die Allergene werden durch Hautschuppen, Absonderungen der Talgdrüsen und durch Substanzen in Speichel und Kot ausgelöst.
Wo finden wir sie am häufigsten?
Ohne etwas gegen Katzen auszusetzen produzieren Sie jedoch die Hauptallergene im Speichel. Putzt die Katze Ihr Fell, so werden Allergene übertragen, diese können über Monate in Teppichen und andere Textilien verbleiben. Nagetiere verbreiten Allergene über den Urin, welche sich an Staubpartikel bindet und inhaliert werden können.

Jeder fünfte reagiert auf Haustiere.

Was heißt das?
Überprüfen Sie selbst, ob sich Ihre allergischen Reaktionen auf Ihr Haustier zurückführen lässt. Falls das der Fall ist, werden Sie vermutlich nicht Ihr Haustier weggeben, wichtig ist jedoch gewisse Vorkehrungen zu treffen damit umzugehen.
– Stoßlüften Sie täglich Ihre Wohnung und vor allem Ihr Schlafraum für mehrere Minuten
– Sorgen Sie dafür, dass Ihr Haustier nicht im Schlafzimmer eintritt.
– Leeren Sie regelmäßig das Klo Ihres Haustieres, sodass die abgesonderten Allergene frühzeitig entfernt werden.

Diese Maßnahmen vermeiden eine Ansammlung der Allergene und mindert die Reaktionen darauf.

Schimmelpilze: Auf feuchten Gebieten, zuhause meistens im Bad sind Schimmelpilze zu finden. Die Reaktionen darauf erhalten Sie jedoch von seinen Sporen.
Wo finden wir Sie am häufigsten?
Wir finden Sie in fast allen natürlichen Produkten vor allem In Lebensmittel, aber auch in Büchern, vorausgesetzt Sie sind feucht genug.

Seltenes Lüften und hohe Luftfeuchtigkeit sind ideale Bedingungen für Schimmelpilzsporen.

Was heißt das?
Feuchte Lebensmittel, organische Gegenstände und Räume gelten als idealer Nährboden für Schimmelpilze. Daher sollten angebrochene Lebensmittel, die bereits mehrere Tage nicht genutzt worden sind vor verbrauch und verzehr kontrolliert werden. Im Bad gilt es, lassen sie das Fenster auf, und reinigen Sie in regelmäßigen abständen die Fugen, denn besonders dort und an oberen Ecken der Wände haftet sich der Schimmel früh an. Falls Sie in Ihren Räumen Schimmel entdecken sollten, rufen Sie den verantwortlichen Hausmeister dafür an, oder nutzen Sie aus Baumärkten Schimmelreiniger.
Schimmel kann sich auf Ihre Atemqualität und Gesundheit negativ auswirken.

 

Das waren die 3 größten Hauptallergene im Haushalt zusammengefasst. Zum Schluss noch weitere Allergene, die nicht zwangsläufig im Haushalt aufzufinden sind.

Pollen und Pflanzen: Die meisten Allergiker regieren auf Gräser und Birkenpollen. Wohnungen nähe dieser Gräser führen gerade zur Pollenzeit dazu, das diese in die Wohnung einfliegen und Reaktionen hervorrufen.

Chemikalien in Putzartikel und Farben: Von über Tausenden ist bekannt das Sie Hautirritationen hervorrufen können. Daher ist es ratsam Handschuhe beim Hausputz, oder beim Streichen der Wände zu nutzen.

Falls Sie als Leser Interesse über Beiträge zu anderen Allergene und Unverträglichkeiten haben, dann schicken Sie mir eine E-Mail, oder kommentieren Sie es gerne hierunter.

 

Ihr Gesundheitsberater und Krankenpfleger,

Fabio D’Adamo

 

 

 

*Die 2 abgebildeten Produkte in diesem Beitrag sind auf Amazon mit guten bis sehr guten Bewertungen gegen Hausstaubmilben ausgezeichnet worden.

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